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Baugebiet „Auf dem Kautz“ in Simtshausen

Wie schon erwähnt hat die UGL für die kommende Sitzung der Gemeindevertretung einen Antrag gestellt, im Rahmen des Rückbaus der B252 und der Teilnahme am Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) das schon 2007 ausgewiesene Baugebiet in Simtshausen zu reaktivieren.

Dazu erschien heute ein Artikel in der Oberhessischen Presse, in dem auch der Ortsvorsteher von Simtshausen, Michael Haubrok-Terörde zu Wort kommt.

Für das Dorfentwicklungsprogramm IKEK

IKEK = Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept

Die UGL freut sich, dass die Gemeinde Münchhausen als einzige Kommune im Landkreis für das Dorfentwicklungsprogramm ausgewählt wurde. Dies ermöglicht Investitionen in zukunftsfähige Infrastruktur und soziale Projekte in Zeiten begrenzter finanzieller Spielräume für die Kommune.

Die UGL begrüßt die geplante Einbeziehung der Bürger*innen und beabsichtigt, sich auch selbst aktiv an der weiteren Planung und Umsetzung des Programms zu beteiligen. Die Einbeziehung der Bürger*innen mittels einer Online-Umfrage ist in Zeiten von Corona ein guter erster Schritt. Weitere innovative Beteiligungsansätze – bspw. Ortsbegehungen mit interessierten Bürger*innen (ggf. auch mit Fahrrädern oder Kinderwagen / Rollstuhl zum Testen der Barrierefreiheit) würden wir uns wünschen.

Wir unterstützen innovative Ideen, um die Ortsteile weiterzuentwickeln und die jeweiligen Ortskerne attraktiver zu gestalten. Dabei ist der UGL die ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit besonders wichtig:

  • Bei den Projekten sollte sichergestellt sein, dass sie zum Umweltschutz beitragen oder sich zumindest nicht negativ auf die Umwelt auswirken. Bei Bauprojekten sollten Möglichkeiten zur Flächenentsiegelung oder Dachbegrünung mitbedacht werden.
  • Die nachhaltige Finanzierung und Ergebnissicherung der geförderten Maßnahmen sollte von Vornherein bei der Projektauswahl berücksichtigt werden, so dass diese nicht nach kurzfristigen Effekten „verpuffen“.
  • Der Auswahlprozess sollte transparent erfolgen und alle Ortsteile sollten profitieren. Ortsteilübergreifende Projekte könnten besonders berücksichtigt werden.