Archiv der Kategorie: UGL

Sitzung der Gemeindevertretung am 30.10.2018

Eine übersichtliche Tagesordnung hatte die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 30.10.2018 zu bearbeiten. Neben drei Vorlagen des Gemeindevorstandes und des Bürgermeisters standen nur noch Mitteilungen des Gemeindevorstandes sowie mündliche Anfragen der Parlamentarierinnen und Parlamentarier auf dem Programm. Weiterlesen

Einladung zur Sitzung der Gemeindevertretung am 30.10.2018

Die Tagesordnung ist nur kurz: der Bürgermeister wird den Haushaltsplanentwurf 2019 einbringen, und die Gemeindevertretung muss darüber befinden, ob außerplanmäßig ein neuer Bagger für den Bauhof beschafft wird, der immerhin 125.000 € kostet.

Als Tischvorlage zur Kenntnis gebracht wird der Gemeindevertretung ein Bescheid des Hessischen Innenministeriums, dass die Gemeinde eine Zuweisung von 304.600 € aus dem Landesausgleichsstock bekommt.

Die Unterlagen finden Sie hier.

 

Offener Brief an Finanzminister Schäfer

Am 7.9.2018 überbrachte Finanzminister Schäfer den Bewilliigungsbescheid des Landes Hessen für das von der Gemeinde beantragte Staffellöschfahrzeug für die Feuerwehr. So freudig dieser Anlass zunächst erscheint, birgt er auch Probleme, muss doch die Gemeinde jetzt auch ihren Eigenanteil zur Finanzierung aufbringen. Das – so zeichnet sich ab – wird bei der aktuellen Haushaltslage nicht einfach werden.

Aus diesem Grund hat Michael Haubrok-Terörde für die UGL-Fraktion einen offenen Brief an den Minister verfasst, der von der SPD-Fraktion mitgetragen wurde.

Die Finanzausstattung der strukturschwachen ländlichen Gemeinde Münchhausen reicht nicht aus, um alle Pflichtaufgaben ordnungsgemäß zu erfüllen und darüber hinaus die Infrastruktur zu erhalten. Die finanzielle Schieflage der Gemeinde ist nicht durch Misswirtschaft entstanden. Die Strukturschwäche kann kaum durch eigene Anstrengungen beseitigt werden. Die von der Landesregierung vorgeschlagenen Lösungen, die Gemeindesteuern zu erhöhen und auf freiwillige Leistungen zu verzichten, bringen in Münchhausen nicht den Durchbruch (siehe dazu auch den Beitrag von Rainer Ulbrich).

Auf Reaktionen zu diesem offenen Brief sind wir gespannt.